perverse Propaganda eines Heiko Maas alias Heikolf Eichmaas

perverse Propaganda des Heiko Maas = Heikolf Eichmaas

Quelle: http://www.statusquo-news.de/fremdenfeindlichkeit-pegida-wird-zur-gefahr/

Was für ein Glück, das ich den Artikel fast vollständig rebloggt habe, der Link ist nicht erreichbar Fehler 503, hier hat vermutlich jemand was gegen diese Darstellung, wer mag das wohl sein?

Der SPIEGEL gibt unserem geschätzten Justizminister Heiko Maas eine Plattform für seine geistigen Ergüsse. Maas nutzt die Gelegenheit, um sich über PEGIDA auszukotzen und jene Menschen, die aus verschiedensten Gründen jeden Montag ihr grundgesetzlich verbrieftes Recht auf Versammlungs-, Rede- und Meinungsfreiheit wahrnehmen, pauschal du diffamieren.

Maas spricht von einem „Integrationsproblem in Deutschland“ und zwar von Menschen, denen „unsere demokratische Wertordnung fremd“ sei, die „Hasspredigern lauschen“, „sich im Internet radikalisieren“, „Schwule hassen“, sowie mit der „Gleichberechtigung der Frau hadern“. Soweit, so richtig.
Ein jeder Demokrat würde die Ausführungen des Juztizministers bis hierhin unterschreiben. In Hinblick auf die derzeit angekündigten 1,5 Mio. Migranten aus fremden Kulturen im Jahr 2015 – inkl. Familiennachzug ca. 6-8 Mio. – und vor dem Hintergrund bestehender Integrationsprobleme in deutschen Großstädten (auch in dritter und vierter Generation) ist diese These komplett nachvollziehbar. Es bedarf einfach sehr großer finanzieller Anstrengungen und eines überaus überzeugenden Konzepts, wie die Bundesregierung die bevorstehende Integration angehen möchte, ohne die alten Fehler zu wiederholen.

Das Lippenbekenntnis des Volkes zu einer bedingungslosen „Willkommenskultur“, die allgemein Vorherrschende Meinung, dass Deutschland ein „Einwanderungsland“ ist, das Gefühl in der Bevölkerung die Zuwanderung dringend zu benötigen und die Bereitschaft zur Absenkung des eigenen Lebensstandards, wären die Grundvorraussetzung für das „Wir schaffen das“-Mantra der Bundeskanzlerin und ihrer Entourage.

Aber Heiko Maas geht es in seinem Artikel in keiner Form um dieses tatsächliche Integrationsproblem. Er hat es einzig und alleine auf PEGIDA abgesehen.

Sie sind Deutsche, aber sie sind fremd im eigenen Land. Und das liegt nicht an den 2,6 Prozent Ausländern in Sachsen. Ihnen ist unsere Freiheit, Vielfalt und Toleranz fremd. Sie sind steckengeblieben in der geistigen Transitzone zwischen Diktatur und Demokratie. Kein Wunder, dass viele von ihnen Wladimir Putin für einen Mordskerl halten.

Als Titelbild für die pauschale Hasspredigt des Ministers dient dem SPIEGEL ein Foto, welches laut SPIEGEL auf einer PEGIDA-Verantsaltung aufgenommen worden sein soll. Der PEGIDA-Teilnehmer hält folgende Fotomontage in die Luft:

Wanted wegen Heuchelei: Angela Merkel, Siegmar Gabriel, Joachim Gauck (Bild: Facebook)
Wanted wegen Heuchelei: Angela Merkel, Siegmar Gabriel, Joachim Gauck (Bild: Facebook)

Das Bild ist beim SPIEGEL untertitelt mit den Worten:

Plakat auf Pegida-Demo: In der geistigen Transitzone zwischen Diktatur und Demokratie.

Aufgrund des Bildformats ist auf der Artikelseite nur der obere Teil des Plakats zu sehen. Ein anderer Bildbereich hätte offenbart, dass auf dieser absolut demokratiekonformen, jedoch stark regierungskritischen Fotomontage zu lesen ist:

… und alle drei unterstützen die US-Terrorpolitik!

DIE FLÜCHTLINGE SIND NICHT DAS PROBLEM!

Warum stellt sich Maas oder der SPIEGEL nicht einmal die Frage warum in der Masse der PEGIDA-Demonstranten auch so etwas zu lesen ist und weshalb die ganzen „xenophoben“ Mitdemonstranten dem Plakatträger das Schild nicht sofort entrissen haben, denn schließlich sind doch gemäß der Mainstream-PEGIDA-Vorstellung „die Ausländer und Flüchtlinge an allem Schuld“.

Dass bei PEGIDA aber nur ein minimaler Prozentteil Nazis herumläuft, jedoch ein großer Teil aufgeklärter und politisch aktiver, interessierter, sowie differenziert denkender Bürger, das passt Merkel, Maas und SPIEGEL einfach nicht ins Konzept –  das Konzept von „Teile und Herrsche“. Somit werden simple Wahrheiten konsequent ausgeblendet und durch immer absurdere Thesen und Umfragen vermeintlich belegt.

ZDF-Politbarometer vom 23.10.2015 zum Rückhalt von PEGIDA in Ost und West (Bild: twitter, Daniel Mack)
ZDF-Politbarometer vom 23.10.2015 zum Rückhalt von PEGIDA in Ost und West (Bild: twitter, Daniel Mack)

Auch hier stellt sich die Frage, wie solche Ergebnisse bei „repräsentative Umfragen“ zustande kommen können. Die Antwort darauf liefert das ZDF gleich selbst:

Umfragen sind repräsentativ, wenn jeder Wahlberechtigte die gleiche Chance hat, befragt zu werden. Dies wird durch eine zufällige Auswahl gewährleistet. Für jede Umfrage wählt die Forschungsgruppe Wahlen zufällig Telefonnummern aus den eingetragenen privaten Telefonanschlüssen aus.

Eingetragene private Telefonanschlüsse umfassen hauptsächlich Festnetz-Anschlüsse. Das methodische Ausschließen von nicht-eingetragener privater Anschlüsse, sowie von Mobilfunk, verzerrt das Ergebnis erheblich. Zu dieser Erkenntnis kommt auch der Autor Andreas M. Wüst, der dem ZDF-Politbarometer ein ganzes Buch gewidmet hat:

Das Ignorieren der nicht-eingetragenen Nummern würde zu erheblichen systematischen Auswahlfehlern der Stichprobe führen und Stichprobenverteilungen nicht unerheblich verzerren.

Wie das Statistische Bundesamt belegt, haben immer weniger junge Leute einen Festnetzanschluss, während es sich mit der Popularität von Mobiltelefonen negativ proportional zum Alter verhält. Die Forschungsgruppe Wahlen benötigt anscheinend nur ca. 1.000 Teilnehmer, um dem ZDF „zuverlässige“ Ergebnisse zu liefern. Darüber hinaus erfolgt keine Angabe über die Anrufzeiten.

Es kann also davon ausgegangen werden, dass die „Forschungsgruppe“ 1.000 Leute zur normalen Arbeitszeit auf dem Festnetz anruft, um ihrem Auftraggeber und Finanzier im Anschluss das gewünschte Ergebnis übergeben. Gut möglich, dass man die Ergebnisse nicht einmal bewusst manipulieren muss, wenn man die gewünschte Gruppe der dementen Volksparteiwähler auch direkt an die Strippe bekommt. Offiziell hatten aber natürlich alle die theoretisch gleiche Chance das Festnetztelefonat entgegenzunehmen.

Umfragen zur derzeitigen Politik oder Popularität von PEGIDA im frei zugänglichen und ungefilterten Internet sprechen komischerweise eine völlig andere Sprache:

T-Online-Umfrage über PEGIDA
T-Online-Umfrage über PEGIDA mit 107.448 Befragten (Bild: Screenshot T-Online)

Sollte die Realitätsverweigerung deutscher Politiker und Medienschaffender weiter in diesem Ausmaß anhalten, so werden sie ihre radikale, extremistische, anti-demokratische Bewegung irgendwann vielleicht durch selbsterfüllende Prophezeiung bekommen. Vorerst stürzt man sich lieber auf die „Problembürger“ der bürgerlich-konservativen PEGIDA-Bewegung, anstatt sich um die wahren Probleme des Landes zu kümmern.

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